Förderdiagnostik

Förderdiagnostik als fortlaufender Prozess
In den Lerngruppen unserer Schule lassen sich die unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen und individuelle Erschwernisse beobachten. Um eine weitgehende innere Differenzierung nach Art der Sprachbehinderung oder nach Leistungsfähigkeit zu ermöglichen, wird bei jedem unserer Schülerinnen und Schüler zu Beginn jedes Schulhalbjahres – ausgehend vom individuellen Entwicklungsstand, den Interessen und Stärken des Kindes – Förderschwerpunkte festgelegt.

Es werden die Bereiche Motorik, Kognition, Wahrnehmung, Emotionalität, Soziabilität, Sprache und Kommunikation sowie Lesen, Schreiben und die Lernfähigkeit im Fach Mathematik diagnostiziert, beschrieben und darauffolgend Förderpläne entwickelt, welche halbjährlich auf ihre Gültigkeit überprüft und gegebenenfalls ergänzt werden.

Am Ende jedes Schuljahres wird erneut der sonderpädagogische Förderbedarf überprüft. Das Ergebnis bestimmt die weitere Schullaufbahn eines jeden Kindes.

  • Verbleib in der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache oder
  • Umschulung

Falls die Überprüfung ergibt, dass der Förderschwerpunkt nicht Sprache ist, erfolgt eine Umschulung in eine Förderschule mit einem anderen Förderschwerpunkt. Falls kein sonderpädagogischer Förderbedarf mehr bestehen sollte, wird das Kind in eine Grundschule bzw. Hauptschule umgeschult.